Chiwawas

Chiwawas (oder auch Chihuahuas) sind die kleinsten Hunde der Welt und stammen ursprünglich aus Mexiko, wo es noch heute eine Provinz mit gleichem Namen und vielen wilden Hunden dieser Rasse gibt. Wie die Chiwawas genau entstanden sind – darüber streiten sich die Theoretiker noch heute. Klar ist jedoch, dass sie im 19. Jahrhundert von mexikanischen Bauern an Reisende verkauft wurden und so in die USA und später nach Europa kamen.

Markante Ohren und große Augen
Die Chiwawas sind recht einfach zu erkennen. Auffällig sind ihre verhältnismäßig großen Ohren, die im 45-Grad-Winkel abstehen, ihr apfelförmiger Kopf, die großen Augen und die spitze Schnauze. Vor allem die letzten beiden Merkmale können bei Misszucht zu Probleme führen. Der Körper ist länger als hoch und die Beine kurz, aber kräftig. Sein Schwanz biegt sich über den Rücken in Richtung Kopf. Farblich gibt es keine Grenzen – von weiß bis schwarz ist alles möglich.

Chiwawas wiegen normalerweise zwischen 1,5 bis 3 kg, jedoch sieht man häufiger auch echte Leichtgewichte unter 1 kg. Das hängt z. B. damit zusammen, dass kleine Hunde bei Ausstellungen besser bewertet sind, wenn sie sich sonst in allen Merkmalen im Vergleich zu einem schwereren Hund gleichen. Diese “Qualzucht” geht allerdings nicht selten mit Krankheiten einher. Chihuahuas über 3 kg werden bei Ausstellungen übrigens oftmals gar nicht erst zugelassen.

Unterschiedliche Chiwawa-Arten
Man unterscheidet zwischen kurz- und langhaarigen Chiwawas sowie dem Coby und dem Derry Typ, deren Beinlängen variieren.

Chihuahuas sind eine lernfähige Rasse, die oft als Schoßhund gehalten werden. Bekannteste Besitzerin eines Chiwawas ist wohl das US-amerikanische It-Girl Paris Hilton. Da sie vielen auch in diesem Bereich als Vorbild dient, leben in kalif0rnischen Tierheimen inzwischen fast 1/3 Chiwawas. Sie wurden an der Westküste in den letzten Jahren so stark gezüchtet, dass es inzwischen einfach zu viele von ihnen gibt.

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